Kalligrafie

Kalligrafie bzw. Kalligraphie (v. griechisch Καλλιγραφία (kalligraphia), κάλλος (kállos, Schönheit) bzw. καλός (kalós, schön, gut) und γράφειν (gráphein, schreiben)) ist die Kunst des „Schönschreibens“ von Hand, mit Federkiel, Pinsel, Tinte oder anderen Schreibutensilien.

Hier wird auf im Folgenden auf die asiatische Kalligrafie eingegangen.

Die Kalligraphie hat in Asien (sehr stark im chinesischen und japanischen Raum) einen sehr hohen Stellenwert im gesellschaftlichen und künstlerischen Leben.

Verwendete Werkzeuge sind Pinsel, Tuschestange und -stein, sowie Papier. Bevor geschrieben werden kann, wird Tusche von der Tuschestange im Tuschestein mit Wasser oder Wein angerieben. Die Kalligrafie ist heutzutage oftmals durch impulsive Bewegungen gekennzeichnet, was die Schriftzeichen schwerer leserlich macht. Jedoch verleiht dies den Zeichen eine umso ausdrucksstärken Ausdruck.

Es gibt sogar Schriftstile wie die sogenannte „Grasschrift“, welche den Text und seine Lesbarkeit sogar bewusst hinter den eigentlichen Text stellt. Die kalligraphische Gestaltung ist hier wichtiger. Selbst gebildete Chinesen können Grasschriften oft nicht lesen. Sie gelten als Bild, nicht als Text.

Kalligrafie ist mehr als nur eine Schrift, sie steht hier für eine sehr besondere Art der Kunst. So werden kalligrafische Kunstwerke bei dem traditionellen chinesischen Gartenbau als wichtige Schmuckelemente eingesetzt. Dort sind Sie fast nicht mehr vom Gartenbau zu trennen und verschönern so die chinesischen Landschaftsgärten.

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